Ostereier verwerten - exotisch süße Hackbällchen

Immer wieder nach Ostern: die Feiertage sind vorbei und die Bäuche oft gefüllt mit Schokoladeneiern und hart gekochten Eiern. Dennoch ist von allem einfach noch zu viel übrig. Die Süßigkeiten werden nicht selten vor den Kindern versteckt, Schokoladenkicks zu den Osterfeiertagen sollten genügen, und die hart gekochten Eier mit bunten Schalen werden nun eine Weile lang zum Frühstück und zum Abendbrot gereicht. Da das auf Dauer aber sehr langweilig ist, kochen wir hier ein Rezept der „Jalda schnellen Küche“, zur schmackhaften Verwendung der Reste der Ostertage. Das heutige Essen der „schnellen Küche“ soll überhaupt nichts mit typischen Ostergerichten zu tun haben, deshalb bereiten wir ein eher exotisches, würziges Gericht mit orientalischer Note zu, aus Zutaten, die oft im Kühlschrank und den Küchenregalen zu finden sind.


Was ihr braucht:

 

  • 1 Beutel Möhren
  • 1 bis 2 EL Honig
  • etwas Kokosöl
  • 8 Knoblauchzehen
  • eine handvoll grüne Oliven
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 3 bis 4 EL Kichererbsen (vorgekocht oder aus der Dose)
  • Reis (für 4 Personen)
  • etwas frischer Ingwer
  • etwas geriebener Zimt
  • Salz, Pfeffer,
  • ca. 350 bis 400 Gramm Hackfleisch
  • 2 bis 3 hartgekochte Eier

 

Was ihr macht (Zubereitung für vier Personen):

Nehmt zuerst einen Beutel Möhren. Schält sie, schneidet die Enden ab und die Möhren in ca. 1 cm dicke Scheiben und wascht sie unter fließendem Wasser. Gebt etwas Kokosöl in eine Pfanne, erhitzt es und gebt die Möhren hinzu. Auf niedriger Stufe werden sie leicht angebraten, gebt dann nach Geschmack Honig hinzu; 1-2 EL machen das Gericht schmackhaft und angenehm süß. Setzt einen Deckel auf die Pfanne und lasst das Gemüse weiter braten, während ihr alles andere zubereitet.

 

Schält und würfelt den Knoblauch. Vier der Zehen würfelt ihr eher grob und stellt sie erst einmal beiseite. Die vier restlichen Knoblauchzehen würfelt ruhig etwas feiner oder presst sie durch eine Knoblauchpresse. Dann schneidet ihr die grünen Oliven in kleine Stückchen und entkernt sie, je nach dem was für Oliven ihr daheim habt - je würziger je passender zu diesem Rezept. Die beiden Tomaten zerkleinert ihr ebenfalls und gebt sie zusammen mit den Kichererbsen in eine zweite Pfanne, in der ihr bereits etwas Kokosöl und die feine Hälfte des Knoblauchs erhitzt habt. Lasst alles gut zusammen anbraten.

Die Kichererbsen können je nach Vorliebe auch ersetzt werden, etwa durch Mais oder Erbsen. In der „schnellen Küche“ geht es ja auch oft darum, was noch offen im Kühlschrank steht und verwertet werden soll.

Setzt nun den Reis auf.

 

Wie wird Reis denn richtig zubereitet?

Für vier Personen ist ein gutes Richtmaß ein Kaffeebecher Reis. Wer keinen Reiskocher besitzt, füllt die Tasse Reis in einen Topf, nachdem er gewaschen wurde. Die doppelte Menge Wasser hinzugeben sowie etwas Salz und etwas Öl oder eine Messerspitze Margarine. Dreht die Herdplatte ruhig hoch. Sobald das Ganze anfängt zu kochen, dreht ihr sie auf niedrige Stufe und lasst den Reis köcheln, bis das Wasser vollkommen von den Reiskörnern aufgenommen ist.

 

Während der Reis kocht und ihr die Möhren weiter braten lasst, reibt ein Stückchen frischen Ingwer auf einer Reibe (zum Beispiel auf einer Muskatreibe) direkt zu den Möhren in die Pfanne und reibt auch eine Zimtstange ein paar mal über die Reibe - für die süßlich exotische Note unseres Gerichtes. Habt ihr beides nicht im Haus (frischen Ingwer und Zimtstangen), sind Ingwerpulver und Zimtpulver auch okay, oder ein wenig Curry. Natürlich verleiht ihr dem Gericht eine andere Note mit einem anderen Gewürz.

Gebt nun 2-3 EL Tomatenmark in die andere Pfanne und lasst es etwas anbraten, das intensiviert den Geschmack aller Zutaten. Dann muss etwas heißes Wasser dazu, so dass das Gemisch eher flüssig als sämig ist. Noch etwas Salz und Pfeffer dazu und dann das Ganze auf mittlerer Stufe köcheln lassen, während ihr das Hackfleich mit den großen Knoblauchwürfeln, Salz und Pfeffer vermengt und zu kleinen runden Bällchen/Hackbällchen formt. Gebt diese in die Tomatensoße, setzt auch auf diese Pfanne einen Deckel und dreht die Herdplatte etwas höher, so dass die Flüssigkeit kleine Bläschen schlägt.

Nun holt ihr ein paar eurer von den Ostertagen übrig gebliebenen hart gekochten Eier hervor, pellt sie und schneidet 2-3 davon in kleine Stückchen und gebt sie in die Pfanne mit dem Fleisch und der Soße. Verrührt alles gut miteinander und ihr bekommt eine sämig Soße.

Sollte das nicht der Fall sein, verwertet ruhig ein weiteres Ei eurer Osterreste oder dickt die Soße mit ein wenig Mehl an. Wer nicht weiß, wie das geht, es ist ganz einfach. Gebt ein bis zwei TL Mehl in eine Tasse und verrührt es mit ebenso viel kaltem Wasser, dass eine ganz dickflüssige sämige Masse entsteht. Diese mischt ihr unter ständigem Rühren der zu flüssigen Soße bei (während ihr sie zuvor von der Kochplatte genommen habt), und voilà, die Soße bekommt die richtige Konsistenz .

Bis der Reis fertig ist, sollten auch die kleinen Fleischbällchen durch sein und die süßen Möhren weich bis leicht bissfest.

Serviert alles nebeneinander auf Tellern aus beiden Pfannen und dem Reistopf.

 

Die Zutaten sind sehr gängig und können auch leicht variiert werden. Auf ganz simple Weise entsteht ein schmackhaftes Rezept, voll Frische und angenehmer Süße.

 

 

Rezept für 4 Personen

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