Saka-Saka (gehackte Maniokblätter) mit süß saurem CousCous

Kurz vorweg: 

Saka-Saka, das sind gehackte Maniokblätter, in Wasser und Salz. Zubereitet ist er optisch mit Spinat und geschmacklich mit dem heimischen Grünkohl vergleichbar. Und wie diese Gemüsesorten lässt sich auch Saka-Saka verwenden. Traditionell wird Saka-Saka vielfach mit verschiedensten Sorten Fisch zubereitet, wir wollen heute eine vegane Variante aus den grünen Maniokblättern vorstellen: 

 

Was ihr braucht:

  • 2 Tassen CousCous
  • frische Petersilie
  • gehackte Maniokblätter in Wasser und Salz (Saka-Saka)
  • 1 Zwiebel (mittelgroß)
  • 50 g. frischer Ingwer
  • Kokosöl
  • 8-10 kleine Tomaten
  • Chilischote oder 1 TL Chilipaste
  • ca. 15 ml - 20 ml Mangosaft 
  • Salz (oder Gemüsebrühe) und Currypulver
  • 1 TL Tamarindenpaste
  • 2 El Kokoscreme
  • 300 g. Kichererbsen

 

Was ihr macht: 

Zuerst bereitet ihr den CouCous zu, damit er während eurer folgenden Arbeitsschritte sein Aroma entfalten kann. Eine Faustregel für ein CousCous- Mischungsverhältnis ist simpel: 1 zu 2, also CousCous zu Wasser. Gebt demnach 2 Tassen CousCous und 4 Tassen warmes Wasser (mit etwas Salz oder etwas Gemüsebrühe) in eine Schüssel. Verrührt das Ganze und gebt feingehackte Petersilie dazu und vermengt alles gut miteinander. Für diese Menge CousCous muss mit dem Petersilienkraut nicht gegeizt werden (aber entscheidet einfach nach euren Vorlieben; Petersilie sind nämlich geschmacksintensiv).

Achtung: nehmt ihr CousCous aus Hartweizengrieß, enthält er Gluten. Es gibt aber diverse CousCous-Sorten, die von Natur aus glutenfrei sind, etwa aus Hirse, Foniohirse oder aus Maniok. Ihr solltet beim Kauf aber immer noch darauf achten, ob dieser CousCous aus diesen Pflanzen, wirklich frei von Gluten ist (herstellungs- und verpackungsbedingt gerät nämlich immer wieder Gluten in eigentlich glutenfreie Nahrungsmittel, da sie in den gleichen Betrieben verarbeitet werden wie glutenhaltige Produkte und Waren.) 

Gebt euer Saka-Saka in ein Sieb zum Abtropfen. Schält nun die Zwiebel und den Ingwer, würfelt beides sehr fein (zerdrückt ihr im Anschluß an das Würfeln Zwiebel und Ingwer mit einer Gabel oder Presse, entfalten sich die Geschmäcker noch stärker). In etwas Kokosöl bratet ihr die Masse in einem gut beschichteten Topf kurz an. Schneidet die Tomaten in Hälften oder Viertel und gebt sie mit in das Kochgeschirr und lasst alles kurz zusammen weiterbraten. Gebt dann das Saka-Saka hinzu, sowie etwas Chili. Entweder würfelt ihr etwas von einer Chilischote oder gebt einen Teelöffel einer Chilipaste hinzu. Achtet auf den Schärfegrad eurer Schote oder Paste und nehmt gegebenenfalls eine kleinere Menge, um den Geschmack der anderen Zutaten nicht mit zu viel Schärfe zu überdecken.

Als nächstes gebt ihr den Mangosaft dazu (ein Ananassaft schmeckt auch gut), verrührt alles, gebt Salz und Currypulver nach Geschmack dazu und die Tamarindenpaste. Seid hiermit erst einmal vorsichtig, wenn Tamarinde eine neue Zutat für euch ist. Sie verleiht den Gerichten einen  herb-säuerlichen Geschmack, der sich in unserem Saka-Saka-CousCous mit dem süßen Saft verbinden soll. Lasst das Ganze für ca. 15 Minuten köcheln. 

Gebt dann die Kokoscreme dazu, lasst das Ganze kurz aufkochen, dann wieder bei mittler Hitze weitere 10 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren (und darauf achten, dass die Zuaten nicht ansetzen). Ist die Flüssigkeit noch nicht eingekocht, lasst es noch weiter köcheln. Außerdem könnt ihr gerne mehr von der Kokoscreme verwenden, ganz nach Geschmack. Je mehr ihr nehmt, desto sämiger wird das Gericht.

Gebt nun die Kichererbsen dazu und lasst sie kurz mitköcheln. Die Kichererbsen müssen vorgekocht sein (entweder aus der Dose oder ihr habt einen Tag zuvor getrocknete Kichererbsen eingeweicht und dann weich gekocht). Habt ihr keine Kichererbsen zuhause, dicke Bohnen oder Vergleichbares machen sich in diesem Rezept auch sehr gut. 

Nach ca. 5 Minuten nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt den Inhalt zusammen mit eurem durchgezogenen CousCous-Petersiliengemisch in eine große Schüssel. Am besten hebt ihr alles vorsichtig mit einem Holzlöffel untereinander und euer Gericht mit gehackten Maniokblättern ist fertig.

Übrigens: Ihr könnt dieses Rezept anstatt mit Saka-Saka auch mit Blattspinat oder Grünkohl versuchen, habt ihr die Maniokblätter beim Einkauf nicht bedacht.

Viel Spaß mit dieser Zubereitung, wünscht euer Jalda-Team!

 

Und so sehn die Blätter der Maniokpflanze vor der Ernte aus:

Maniokblaetter_Jalda-eu_Saka-Saka

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