Safran - das kostbarste Gewürz der Welt

Safran ist ein arabisch-persischer Name und wird in etwa mit “das Gelbe” übersetzt. 

Schon in der Antike galt Safran als Luxusartikel; Legenden besagen, dass der olympische Gott Zeus angeblich in einem Bett aus Safran geschlafen haben soll.

Als kostbarstes Gewürz der Welt gehört es zur Familie der Krokusse (crocus sativus) und wächst im Iran und dem gesamten Mittelmeerraum, wo es in mühevoller Handarbeit geerntet wird.

Eine Safranblüte hat lila Blütenblätter und drei rote, sogenannte Narben. Nur diese werden getrocknet als Gewürz verwendet und vielerlei eingesetzt - von Persern hauptsächlich für Safranreis oder in der Mischung mit Kandiszucker. In Europa kennt man Safran aus spanischen Gerichten wie Paella oder aus dem provenzialischen Fischgericht Bouillabaisse.

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Bastani nennt man Eis im Iran mit Rosenwasser, Milch, Zucker, Vanille und Safran - es wird dringend empfohlen, dies auszuprobieren, wenn man einmal im Iran sein sollte. Vor allem die gemischte Variante, genannt Makhlut (“gemischt”) mit Faludeh (persisches Glasnudel-Eis) ist derart intensiv und ungewöhnlich, dass man sie sich nicht entgehen lassen sollte.

Safran wurde auch zum Färben verwendet. Durch seine gold-gelbe Farbe wurde es eingesetzt, um Zinn oder Silber als Gold erscheinen zu lassen.

Es ist nicht nur ein wertvolles Gewürz, sondern auch ein bekanntes Heilmittel. Es gilt als natürliches Potenzmittel für Männer und auch Frauen und soll außerdem gegen Depressionen helfen. Safran bringt entzündungshemmende und krebsfeindliche Eigenschaften mit sich. Außerdem soll es die Sehkraft stärken. Safran mit Milch gekocht und etwas Honig gesüßt hilft bei Husten. Eine Studie der University of Teheran fand heraus, dass Safran mindestens so gut wie das Antidepressivum Fluoxetin wirkt - allerdings ohne dessen lästige Nebenwirkungen. Außerdem soll es bei PMS (Prämenstruelles Syndrom) helfen, das wiederum entdeckte man durch eine Studie der japanischen Nara University of Education. 

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Häufig gerät man leider an gefälschten Safran  und erhält stattdessen Kurkuma oder ein anderes Gewürz, welches gemahlenem Safran ähnlich sieht. Hierbei ist es schonmal sinnvoll, Safran in ganz, also als Fäden zu kaufen. Dadurch wird eine Fälschung schwieriger. Ein weiterer Tipp: Geben Sie eine winzige Menge Safran in Milch. Färbt sich die Milch sofort, wurde Ihnen falscher Safran verkauft. Echter braucht 10 bis 15 Minuten, bis er färbt. 

Unser Tip: Wenn ihr die Safranfäden mit einem Mörser zu Pulver zerstoßt, gebt ein kleines bisschen Salz hinzu. Das wird geschmacklich kaum auffallen, sorgt aber durch die groben Salzkörner dafür, dass sich der Safran besser zerstoßen lässt. 

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